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Wissen · Google· 6 Min. Lesezeit

Google-Warnung entfernen: So kommt Ihre Website von der Blacklist

Erkennt Google Schadcode oder Spam auf einer Website, warnt es Besucher in der Suche und im Browser. Die Warnung verschwindet nicht von selbst, sondern erst nach einer Bereinigung und einer erfolgreichen Überprüfung.

Welche Warnungen es gibt

  • Hinweis in den Suchergebnissen, die Website sei möglicherweise gehackt.
  • Rote Vollbild-Warnung in Chrome, Firefox oder Safari vor gefährlichen Inhalten.
  • Warnung vor irreführenden Inhalten, wenn Phishing-Seiten erkannt wurden.

Hinter allen steckt Googles Safe-Browsing-Dienst, den auch andere Browser nutzen. Deshalb wirkt eine Sperre weit über die Google-Suche hinaus.

Der Weg zur Aufhebung

  • Website in der Google Search Console verifizieren, falls noch nicht geschehen.
  • Im Bericht „Sicherheitsprobleme“ nachlesen, welche Adressen und Arten von Problemen Google meldet.
  • Schadcode, Spam-Seiten und Hintertüren vollständig entfernen und die Einbruchstelle schließen.
  • Spam-Adressen sauber auslaufen lassen, damit Google sie aus dem Index entfernt.
  • In der Search Console eine Überprüfung beantragen und kurz beschreiben, was bereinigt wurde.

Typischer Fehler

Ein Antrag, der gestellt wird, solange noch Reste vorhanden sind, wird abgelehnt. Wiederholte Ablehnungen können die nächste Prüfung verzögern.

Wie lange es dauert

Nach einem Antrag prüft Google die Website in der Regel innerhalb einiger Tage, bei Phishing-Meldungen oft schneller. Die Spam-Seiten verschwinden anschließend schrittweise aus dem Index, das kann einige Wochen dauern.

Ranking

Ist die Warnung aufgehoben und der Index bereinigt, erholt sich die Sichtbarkeit meist wieder. Je kürzer die Warnung aktiv war, desto geringer ist der Schaden.

Quellen und weiterführende Informationen