Wissen · Google Ads· 5 Min. Lesezeit
Google Ads gesperrt: Anzeigen wegen Malware oder manipulierter Website abgelehnt
Plötzlich laufen keine Anzeigen mehr, und im Konto steht ein Richtlinienverstoß wegen schädlicher Software. Für viele Firmen bricht damit der wichtigste Kanal für Anfragen weg, oft ohne dass auf der eigenen Seite etwas zu sehen ist.
Warum Google Ads die Anzeigen stoppt
Google prüft die Zielseiten Ihrer Anzeigen automatisch. Findet das System Schadcode, verdächtige Weiterleitungen oder Inhalte, die nicht von Ihnen stammen, werden die Anzeigen abgelehnt, damit keine Nutzer auf eine gefährliche Seite geschickt werden.
- Die Ablehnung betrifft meist alle Anzeigen, die auf die betroffene Domain verweisen.
- Der Grund steht im Richtlinienmanager, häufig als manipulierte Website oder schädliche Software.
- Bleibt das Problem länger bestehen, kann Google das gesamte Konto sperren.
Die richtige Reihenfolge bis zur Freigabe
- Keinen Einspruch stellen, solange die Seite nicht nachweislich sauber ist.
- Website vollständig bereinigen, Einbruchstelle schließen und den Safe-Browsing-Status prüfen.
- Eine eventuelle Sicherheitsmeldung in der Search Console zuerst aufheben lassen.
- Erst dann im Richtlinienmanager von Google Ads eine Überprüfung beantragen.
Typischer Fehler
Wer zu früh Einspruch einlegt, bekommt eine erneute Ablehnung, und jede weitere Prüfung dauert länger. Ein einziger sauber vorbereiteter Antrag ist schneller.
Was der Ausfall wirklich kostet
Jeder Tag ohne Anzeigen bedeutet entgangene Anfragen, während die Konkurrenz Ihre Plätze übernimmt. Deshalb behandeln wir gesperrte Werbekonten als Notfall und priorisieren die Bereinigung entsprechend.